Gerhard Böhm
Internet Galerie
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DIESER FUNKE IST DER GEDANKE! - "ACH!" KLAGTE DIE LILIE, "KANN ICH DENN NICHT IN DER GLUT, WIE SIE JETZT IN MIR BRENNT, DEIN SEIN? KANN ICH DICH DENN MEHR LIEBEN ALS JETZT, UND KANN ICH DICH DENN SCHAUEN WIE JETZT, WENN DU MICH VERNICHTEST?" DA KÜSSTE SIE DER JÜNGLING PHOSPHORUS UND WIE VOM LICHTE DURCHSTRAHLT, LODERTE SIE AUF IN FLAMMEN, AUF DENEN EIN FREMDES WESEN HERVORBRACH, DAS, SCHNELL DEM TALE ENTFLIEHEND, IM UNENDLICHEN RAUME HERUMSCHWÄRMTE, SICH NICHT KÜMMERND UM DIE GESPIELEN DER JUGEND UND UM DEN GELIEBTEN JÜNGLING. DER KLAGTE UM DIE VERLORNE GELIEBTE, DENN AUCH IHN BRACHTE JA NUR DIE UNENDLICHE LIEBE ZU DER SCHÖNEN LILIE IN DAS EINSAME TAL, UND DIE GRANITFELSEN NEIGTEN IHRE HÄUPTER TEILNEHMEND VOR DEM JAMMER DES JÜNGLINGS.
(AUS "DRITTE VIGILIE")


Jüngling Anselmus
1967
kolorierte Zeichnung
40x40cm

(Im Besitz der
Stadt Bamberg)

Zeichnung zur romantischen Novelle "Der goldene Topf"
von E.T.A. Hoffmann
Jüngling Anselmus